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Salzburg - Sehenswürdigkeiten Teil I.

Salzburg - Impressionen der Altstadt

...in der Mitte die Kajetaner Kirche...





Überblick

Salzburg - Platz gegenüber der Getreidegasse

Hagenauerplatz mit Blick auf den Löchlbogen



Beginnen will ich diese Seite mit dem Geburtshaus von W.A. Mozart und weiteren Orten mit Mozartbezug. Vielfältig sind die Spuren, auf denen wir uns hier in Salzburg bewegen- auf den Spuren des Meisters und seiner Familie. Ähnlich wie in Wien kann man den Werdegang des Komponisten in seinem Geburtsort nachempfinden anhand einzelner bis heute noch vorhandener Gebäude. Bis zum Frühjahr 1781 lebte und arbeitete Mozart hier in dieser Stadt- danach geht er nach Wien.

Haus in der Getreidegasse

Salzburg - Getreidegasse 9

Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart


Das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart findet man in der Salzburger Getreidegasse Nr. 9- heute ein viel besuchtes und interessantes Museum. Damals wie heute ist die Getreidegasse eine belebte und stark frequentierte Straße. Wahrscheinlich haben die Eheleute Leopold und Anna Maria Mozart geb. Pertl dieses Haus schon bald nach ihrer Hochzeit bezogen. Durch die enge Bebauung in der Stadt Salzburg waren die hinteren Räume der Wohnung immer etwas zu dunkel. Die Familie Mozart lebte hier etwa sechsundzwanzig Jahre lang- von 1747 bis 1773. Die Wohnung der Familie lag im dritten Stock des sogenannten "Hagenauer Hauses".


Informationen:

Salzburg - Getreidegasse 9

Treppenstiege im Mozarthaus


Benannt wurde das Haus nach seinem Eigentümer, dem Handelsherrn Johann Lorenz Hagenauer (1712 - 1792). Gegenüber der Mozartwohnung liegt heute der nach dem Eigentümer des Hauses Getreidegasse Nr. 9 benannte Platz- Hagenauerplatz. Danach zog die Familie Mozart in das sogenannte Tanzmeisterhaus am heutigen Makartplatz.

Adresse:

Mozarts Geburtshaus

Getreidegasse 9
A-5020 Salzburg

Telefon: 0043662 844313
Fax: 0043662 840693

E-Mail: mozartmuseum@mozarteum.at

Internet: Mozartmuseum


Tanzmeisterhaus

Salzburg - Makartplatz 8

...zweite Wohnstätte der Familie Mozart...



Wohnhaus der Familie Mozart am Makartplatz

Vom 24. Oktober 1772 bis zum 13. März 1773 folgt die dritte Italienreise, zur Uraufführung des Lucio Silla, und von Mitte Juli bis Ende September 1773 die dritte Reise nach Wien, bei der das erste Klavierkonzert entsteht. Danach erfolgte der Umzug in die neuen Räume am Hannibalplatz, heute nach dem Maler Hans Makart in Makartplatz umbenannt. Dieser Platz liegt in der Neustadt von Salzburg in unmittelbarer Nähe zur Dreifaltigkeitsgasse und der Dreifaltigkeitskirche. Das Haus an dieser Stelle wurde urkundlich erstmals 1617 erwähnt.


Salzburg - Makartplatz 8

Mozartwohnhaus


Ab Oktober 1773 bewohnte Leopold Mozart mit seiner Familie den ersten Stock des Tanzmeisterhauses, welches zuvor dem Salzburger Hoftanzmeister Franz Gottlieb Spöckner (1705 - 1767) gehört hatte. Acht Räume sollen hier vorhanden gewesen sein und den Saal im Erdgeschoß benutzte die Familie für Hauskonzerte und zur sportlichen Ertüchtigung- dem beliebten Scheibenschießen. Hier in diesem Haus starb sein Vater am 28. Mai 1787. Er wurde auf dem Sebastians Friedhof in Salzburg beerdigt. Sein Sohn Wolfgang nahm nicht an der Beerdigung teil. Im 1. Stock befindet sich das MUSEUM - Die Mozarts und ihre Salzburger Umwelt 1773 - 1787 (Tanzmeistersaal, Räume der Familie Mozart), es gibt eine Multivision (Ton-Bild-Schau): "Wolfgang Amade Mozart. Ein Wunderkind in Salzburg".


Informationen:

Salzburg - Makartplatz 8

Mozartwohnhaus


Im Halbgeschoß befindet sich das Ton- und Filmmuseum - hier ist der Eintritt frei. Im Vorderteil des Hauses und im Garten befindet sich ein Café. Das Haus gehört der Internationalen Mozarteumgesellschaft.

Adresse:

Mozart-Wohnhaus

Makartplatz 8
A-5020 Salzburg

Öffnungszeiten:
Täglich 09.00 - 17.30 Uhr
Juli, August: Täglich 09.00 - 20.00 Uhr


Telefon: 0043662 874227 40
Fax: 0043662 872924

E-Mail: mozartmuseum@mozarteum.at

Internet: www.mozarteum.at/

Mozartdenkmal

Salzburg - Mozartplatz

Mozartdenkmal auf dem Mozartplatz


Etwa ab 1835 wurde die Errichtung eines Denkmals für den Komponisten in Salzburg diskutiert. Allein die Finanzierung dieses Projekts blieb lange Zeit ungeklärt. Nach einem öffentlichen Spendenaufruf, an dem sich nicht nur die Salzburger und österreichischen Bürger beteiligten sondern der weit in Deutschland und in deutschsprachigen Gebieten wahrgenommen wurde, konnte das Projekt in Auftrag gegeben werden. Der Münchner Bildhauer Ludwig von Schwanthaler wurde für diese Aufgabe gewonnen und am 4. September 1842 wurde die Statue enthüllt. Die Feier fand im Beisein der beiden Mozartsöhne statt, wobei der jüngere Sohn, Franz Xaver Mozart, ein Konzert dirigiert haben soll.

Das Mozartdenkmal wurde auf dem ehemaligen Michaeler Platz errichtet, der dann in Mozartplatz umbenannt wurde.




Salzburger Dom

Salzburg - Dom

Fassade des Salzburger Doms


Das erste kirchliche Bauwerk an dieser Stelle wurde 774 vollendet. 1167 brannte dieser Dom ab. Unter Bischof Konrad III. wurde der Nachfolgebau errichtet, eine noch stattlichere fünfschiffige Kirche. Sie zählte damals zur größten Basilika nördlich der Alpen. Das heutige Taufbecken - in dem übrigens auch Wolfgang Amadeus Mozart getauft wurde - stammt noch aus diesem Bauwerk. Nach dem Brand des romanischen Doms 1598 ließ Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau den schwer beschädigten alten Dom gemeinsam mit 55 Bürgerhäusern niederreißen. Er brauchte Platz, denn er wollte eine noch größere Kirche errichten lassen und direkt daneben den Residenzplatz.



Salzburg - Dom

Kuppel der Domkirche


Seine Nachfolger - Erzbischof Markus Sittikus und Erzbischof Paris Lodron - ließen den Dom dann nach Plänen des italienischen Baumeisters Santino Solari errichten. Im Zweiten Weltkrieg - am 16. Oktober 1944 - wurde der Dom durch einen Bombenangriff und den Einsturz der Kuppel schwer beschädigt. Nach Kriegsende wurde der Dom unter Erzbischof Andreas Rohracher zügig wiederaufgebaut. Am 1. Mai 1959 erfolgte die Eröffnung des zur Gänze erneuerten Domes. Der Salzburger Dom ist die Domkirche der römisch-katholischen Erzdiözese Salzburg. Die Basilika ist den heiligen Rupert und Virgil geweiht. Der Dom wurde im Stil des Barock errichtet.

Domkapelle und Domchor

Salzburg - Dom

Domkonzert


Das Bauwerk besitzt eine Länge von 101 Meter, das Querschiff misst 69 Meter. Die Turmhöhe beträgt 81, die Kuppelhöhe 79 und die Höhe des Hauptschiffs 32 Meter. Insgesamt verfügt der Dom über 900 Sitzplätze (durch eine zusätzliche Bestuhlung auch mehr). Eine Besonderheit dieser Kirche sind die Domorgeln- insgesamt sieben an der Zahl! Auch die Krypta unter dem Dom mit den Gräbern der Fürsterzbischöfe und römischen Mauerresten.

Ein wichtiger Bestandteil der Gottesdienste und Konzerte innerhalb des Doms ist die Domkapelle und der Domchor unter der Leitung von Domkapellmeister Professor János Czifra. Domorganist ist seit 2005 der Professor für Orgel und Improvisation der Universität Mozarteum, Heribert Metzger.


Dommuseum

Österreich - Salzburg

Dommuseum


Das Dommuseum wurde 1974 gegründet und ist in den Oratorien des Domes und im südlichen Dombogen untergebracht. Das Dommuseum ist zugleich Diözesanmuseum und zeigt Kostbarkeiten aus
der 1300-jährigen Geschichte der Salzburger Kirche. Zu den ständigen Schausammlungen gehören u.a. der Domschatz, gotische und barocke Malerei und Plastik sowie die alte erzbischöfliche
Kunst- und Wunderkammer. Darüber hinaus wird jährlich eine Sonderausstellung geboten. Im Jahr 2012 wurde anläßlich einer Ausstellung vom 11. Mai - 28. Oktober dem Wirken von Erzbischof Marcus Sittikus von Hohenems gedacht, dem Erbauer des Salzburger Doms und von Schloss Hellbrunn.

Informationen:


Dommuseum Salzburg

Postfach 62,
Domplatz
A-5010 Salzburg, Austria

Telefon: +43/662/8047-1860 oder -1870
Fax: +43/662/8047-1809

E-Mail: office@museum.kirchen.net
Internet: www.kirchen.net/dommuseum

Öffnungszeiten:

Montag - Samstag: 10.00 - 17.00 Uhr


Domgrabungsmuseum

Österreich - Salzburg

Dombögen


Das unter dem Residenz- und Domplatz gelegene Domgrabungsmuseum gewährt im Bereich des heutigen Domes Einblick in die Bautätigkeit seit römischer Zeit. Besonders eindrucksvoll sind die archäologischen Grabungsfunde einer römischen Villa, von der Mauern, Architekturteile, Mosaiken, Kanäle und Warmluftheizungsanlagen entdeckt wurden. Zu sehen sind auch Fundamente und Mauerwerk der Westtürme des im späten 12. Jahrhundert unter Erzbischof Konrad III. ausgebauten romanischen Domes, der nach einem Brand (1598) abgetragen wurde.

Domgrabungsmuseum

Eingang an den nördlichen Dombögen Residenzplatz


Telefon: +43-662-84 52 95 (nur im Juli und August)
Fax: +43-662-62 08 08-120

Leiter: Dr. Wilfried Kovacsovics

Öffnungszeiten: Juli und August täglich 09.00 - 17.00 Uhr

Fotos aus Österreich - Salzburg

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