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Salzburg - Sehenswürdigkeiten Teil III.

Salzburg - Schloss Mirabell

Ehemaliger Palast der Fürsterzbischöfe





Überblick

Salzburg - Neustadt

Linzer Gasse



Die Stadt Salzburg mit ihrem reichen kulturellen Erbe bietet die Möglichkeit, auch über die Wirkungsstätten des Genies Wolfgang Amadeus Mozart hinaus eine Fülle von Gebäuden, Kirchen, Museen, Theatern und Plätze zu besichtigen, die ich hier auf dieser Website nicht unerwähnt lassen möchte. Der dritte Teil dieser kleinen Dokumentation führt Sie zum Makartplatz, zur Festung Hohensalzburg und nicht zuletzt zur Neuen Residenz, dem heutigen Sitz des Salzburg Museum. Hier in Salzburg, der Geburtstadt des Komponisten, ist auch der größte Teil der kirchenmusikalischen Werke Mozarts entstanden. Deswegen ist auch der Besuch einiger kirchlicher Bauwerke interessant, die schon zu Lebzeiten des Genies erbaut waren. Der bekannteste Organist der Dreifaltigkeitskirche war kein geringerer als der Komponist Johann Michael Haydn.

Makartplatz

Salzburg - Makartplatz

...auf der linken Seite das Hotel Bristol


Der Makartplatz befindet sich in der Neustadt von Salzburg. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Dreifaltigkeitsgasse, die nach der gleichnamigen Kirche am Kopf des Platzes benannt worden ist. Der Makartplatz hieß früher auch schon mal "Hannibalplatz", benannt nach Hannibal von Raitenau, dem zweitälteren Bruder von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Am 4. Mai 1879 erfolgte anlässlich des Makart-Festzuges die Umbenennung in Makartplatz. Der junge Herr Mozart soll sich hier sehr wohlgefühlt haben. Nach Mozarts Umzug nach Wien und der Heirat seiner Schwester Nannerl, die nach St. Gilgen, dem Geburtsort ihrer Mutter zog, lebte sein Vater Leopold Mozart zuletzt allein in diesem Räumen und verstarb hier am 28. Mai 1787. Im Zweiten Weltkrieg (1944) wurde das Haus (ausgenommen der Tanzmeistersaal) durch amerikanische Fliegerbomben weitgehend zerstört. 1955 erwarb die Stiftung Mozarteum den noch erhaltenen Teil des Hauses mit dem Tanzmeistersaal. 1996 wurde in den Räumen des ehemaligen Mozartwohnhauses ein Museum eröffnet, in dem das Leben des Komponisten mulitmedial dokumentiert wird.

Der Tanzmeistersaal (Makartplatz 8) wird heute u.a. als Konzertsaal genutzt, kann aber auch für private Anlässe gemietet werden. Weitere Informationen zum Mozarthaus am Makartplatz finden Sie hier....!


Dreifaltigkeitskirche

Österreich - Salzburg

Dreifaltigkeitskirche


Gegenüber dem Tanzmeisterhaus befindet sich das Hotel Bristol und das heutige Landestheater Salzburg, dessen Gebäude ebenfalls eine reiche Geschichte hat. Der Platz wird dominiert von der Dreifaltigkeitskirche, einem Gebäude aus dem Jahr 1699. Die katholische Dreifaltigkeitskirche ist der größte Kirchenbau aus fürsterzbischöflicher Zeit in der Altstadt rechts der Salzach. Sie gilt als bedeutendster Sakralbau der Stadt Salzburg auf der rechten Salzachseite. Die als Zentralbau errichtete Kirche wurde in den Jahren 1694 bis 1702 erbaut. Bauherr der Kirche war der Fürsterzbischof Johann Ernst von Thun. Die Kirche ist gemeinsam mit der zeitgleich errichten St. Johannis-Kirche (Spitalskirche) der erste Bau Johann Bernhard Fischer von Erlachs in Salzburg.


Österreich - Salzburg

Dreifaltigkeitskirche


Als Vorbild dienten dabei verschiedene Sakralbauten in Rom (vor allem Francesco Borrominis Kirche Sant’ Agnese in Agone auf der Piazza Navona). Auffallend ist bei dieser Kirche bereits die allgemein dezente Verwendung von Schmuckelementen, die sich dem architektonischen Gesamtwerk unterordnen. Das gesamte Bauwerk vermittelt dabei einen palastartigen Eindruck. An dem Bauwerk haben neben Fischer von Erlach und Bernhard Michael Mandl u. a. folgende Bildhauer und Steinmetze mitgearbeitet: Wolf Weißenkirchner d. J., Mathias Wilhelm Weißenkirchner, Sebastian Stumpfegger, Andreas Götzinger und Lorenz Dräxl. Über dem äußeren Kirchportal stehen auf der Attika vor der Kuppel auf Doppelsäulen vier Figuren, drei davon symbolisieren die theologischen Tugenden (Glaube, Hoffnung und Liebe). Die vierte Figur stellt die Göttlichen Weisheit dar. Alle vier Figuren sind von Bernhard Michael Mandl gestaltet worden.


Österreich - Salzburg

Dreifaltigkeitskirche


Zwischen den Figuren ist das Doppelwappen des Fürsterzbischofs Johann Ernst von Thuns verbunden mit dem Salzburger Landeswappen angebracht. Das Kircheninnere ist ein längsovaler Raum mit vier kurzen tonnengewölbten Kreuzarmen, der von der großen Tambourkuppel überwölbt wird. Die monumentale Wirkung des Innenraums ergibt sich vor allem aus der Schlichtheit des Baues und der alles überragenden Höhe der beherrschenden Tambourkuppel. Die Gestaltung erinnert dabei entfernt an die innere Gestalt der Karlskirche in Wien, die neben der Kollegienkirche das zweite sakrale Hauptwerk Fischer von Erlachs darstellt. Das große Kuppelfresko im Inneren der Kirche gestaltete Johann Michael Rottmayr zwischen 1697 und 1700. Es war Rottmayrs erstes sakrales Kuppelfresko und stellt die Krönung Mariens durch die Heilige Dreifaltigkeit unter Beihilfe des Erzengels Michaels sowie vieler weiterer Engel, Propheten, der 10 Heiligen Päpste, weiterer Heiligen und der Kirchenpatriarchen dar. Das Fresko fasst so die christliche Heils- und Kirchengeschichte eindrucksvoll zusammen.

In der obersten Laterne ist eine Heilig-Geist-Taube abgebildet. Das große Kuppelfresko vervollständigt den Eindruck der barocken ecclesia triumphans, der triumphierenden Kirche, im Sinne des barocken Selbstverständnisses der Kirchengebäude.


Festung Hohensalzburg

Österreich - Salzburg

Festung Hohensalzburg


Eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges ist die Festung Hohensalzburg, die das Wahrzeichen der Stadt Salzburg darstellt. Die Festung ist von allen Stadtteilen aus zu sehen und dominiert den Kern der historischen Altsatdt von Salzburg. Sie befindet sich auf einem Teil des Mönchsberges und ist über die Festungsgasse und späteren Mönchsbergweg zugänglich. Weiterhin ist die Burganlage über die Festungsbahn bequem zu erreichen. Die Festung Hohensalzburg ist mit 7 000 Quadratmetern bebauter Fläche eine der größten Burgen Europas. Erzbischof Gebhard (1010–1088) beginnt ab 1077 mit dem Bau eines Wohnturmes, einer Kirche und eines Wohngebäudes und befestigt die Anlage mit einem Mauerring. Vollendet wird die Anlage durch seine Nachfolger Berthold von Moosburg und Konrad von Abensberg. Im weiteren Verlauf der Geschichte der Festung Hohensalzburg wird die Burg von den Nachfolgern der Erzbischöfe mehrfach verändert, weiter ausgebaut und durch Wehranlagen, Türme und Bastionen abgesichert.


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Festung Hohensalzburg


Hierbei sind vor allem die Erzbischöfe Leonhard von Keutschach (1495 - 1519), Paris von Lodron (1619 - 1653) und Max Gandolf von Kuenburg (1668 - 1687), der auch die Errichtung der Kajetanerkirche in die Wege leitete, zu erwähnen. Nach der Einahme Salzburgs durch französische Truppen (1800) und der Besetzung der Festung, der anschließenden Säkularisierung Salzburgs (1803 - Trennung des Erzbistums vom weltlichen Fürstentum) und der 1805 erfolgten Eingliederung in die österreichische Monarchie verlor die Burganlage ihre eigentliche Bedeutung. Um 1851 wurden die gotischen Fürstenzimmer restauriert und 1891 wurde die Festungsbahn errichtet, wobei das Wohnhaus des Komponisten Johann Michael Hadyn (Bruder von Joseph Haydn) als Talstation diente. Dank ihres guten Erhaltungszustandes ist die Burganlage ein Touristenmagnet ersten Ranges- ein Besuch Salzburgs ohne Getreidegasse und Festung undenkbar.


Besichtigung

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Festung Hohensalzburg


Die Festung Hohensalzburg befindet sich im Süden der Stadt auf dem Mönchsberg. Zu besichtigen ist die Festung inkl. des Festungsmuseums, des Marionettenmuseums und dem sehenswerten Rainer-Regimentsmuseum. Besonders zu empfehlen ist eine geführte Tour durch die Innenräume wie z.B. die Galerie, die Folterkammer, der Reckturm, die Wehrgänge und Salzburger Stier. Entdecken Sie das Spiel von Licht und Schatten in den versteckten Winkeln der Burghöfe und genießen Sie den Blick auf das Salzburger Umland vom Paß Luegg bis nach Haunsberg. Die Festung Hohensalzburg lädt Sie zu einem Rundgang auch mit Audio-Guide in verschiedenen Sprachen ein. Eine Multivisions-Schau und ein Blick in die Fürstenzimmer runden das Besichtigungserlebnis ab. Im Festungsmuseum wird das Leben auf der Burg sowie die Entwicklung der Wehranlage dargestellt.


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Festung Hohensalzburg


Im Rainer-Regiments-Museum wird aktuell die Sonderausstellung "Der Erste Weltkrieg 1914 - 1918" und die "Tiroler Front 1915 - 1918" gezeigt. Das Marionettenmuseum gibt Einblick in die Welt des Puppenspiels. Eine virtuelle Reise durch die Baugeschichte der Festung Hohensalzburg wird ebenfalls präsentiert. Die Festung Hohensalzburg ist die größte Burganlage ihrer Art in Europa. Voe allem die Aussicht über die Stadt Salzburg und das Umland lohnen schon einen Besuch. Hinauf und wieder hinunter bringt Sie die Festungsbahn (das allein ist schon ein Erlebnis) die in einem atemberaubenden Winkel die Distanz vom Kapitelplatz bis in die Festung überbrückt. Auch für ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt: Schließen Sie ihren Besuch der Festung mit der Einkehr in der Burgschenke oder im Festungsrestaurant ab.


Adresse:

Festung Hohensalzburg


Mönchsberg 34
A - 5020 Salzburg

Telefon: ++43(0)662/842430-11
Fax: ++43(0)662/842430-20

Öffnungszeiten:
Januar bis April und Oktober bis Dezember: 09.30 - 17.00 Uhr
Mai bis September: 09.00 - 19.00 Uhr

E-Mail: office@festung-salzburg.at

Internet: www.saizburg-burgen.at


Neue Residenz

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Neue Residenz


Die Neue Residenz wurde um etwa 1600 durch Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau (1559 - 1617) erbaut. Sie wurde im Osten des Salzburger Domes errichtet. Begonnen wurde mit dem Bauvorhaben 1588, nachdem der Fürsterzbischof etliche der dortigen Bürger- und Domherrenhäuser hatte abtragen lassen, um Platz für seine geplanten neuen Bauten zu schaffen. Nach Fertigstellung des Gebäudes dienten erste Trakte der Neuen Residenz als Wohnsitze der Brüder des Fürsterzbischofs. Später diente das Gebäude öffentlichen Zwecken und auch als repräsentative Herberge für fremde Fürsten. Heute ist die Neue Residenz der Sitz des Salzburg-Museums und das Salzburger Heimatwerk ist dort untergebracht. Außerdem ist es für das Salzburger Glockenspiel (im Turm), ein historisches Schlagwerk, bekannt. In den Jahren 2003 bis 2006 wurde die Neue Residenz zum Salzburg-Museum umgebaut.


Innenhof der Neuen Residenz

Österreich - Salzburg

Neue Residenz - Salzburgmuseum am Mozartplatz - zweiter Innenhof


Der Innenhof bietet ein großzügiges Entree zum Museum und kann für Veranstaltungen genutzt werden. Unter diesem Innenhof wurde eine 500 Quadratmeter große Ausstellungshalle errichtet. Die bei den vorausgegangenen archäologischen Grabungen gefundenen römischen Baureste sind in ihrer Grundstruktur in der Pflasterung des Hofes markiert: Diagonal über den Hof verläuft eine breite römische Straße. In der Nord-West-Ecke wurde eine mit farbigen Feldern bemalte Mauer aus dem frühen 2. Jahrhundert n. Chr. entdeckt, die jetzt im Untergeschoß des Salzburg Museum (Panorama Passage) ausgestellt ist. Die Färbung der Hoffassade wurde dem Zustand zur Erbauungszeit um 1600 nachempfunden. Oberhalb des Durchgangs zum zweiten Hof ist die Originalbefundung in restauriertem Zustand zu sehen.- Die Wandflächen sind mit einem feinen, kalkweißen Putz überzogen, die Putzoberfläche ist dadurch glatter, wodurch die Rahmungen der Fenster deutlicher abgesetzt erscheinen.


Glockenspiel

Österreich - Salzburg

Glockenspiel Neue Residenz


Der der Westfassade vorgesetzte Turm wurde 1701/02 aufgestockt und anschließend mit einem Glockenspiel ausgestattet. Die 35 Glocken lieferte der Niederländer Melchior de Haze; für deren Montage und die Instruktion des Spielwerks war der Salzburger Uhrmachermeister Jeremias Sauter verantwortlich.

Täglich um 07.00, 11.00 und 18.00 Uhr ertönt eine Melodie aus einer Auswahl von etwa 51 Musikstücken, die zumeist von Johann Michael Haydn oder Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart stammen. Tickets für die Turmbesteigung sind an den Museumskassen Neue Residenz, Mozartplatz 1 und Panorama Museum, Residenzplatz 9 erhältlich.

Weitere Informationen zum Salzburger Glockenspiel am Residenzplatz finden Sie hier....!


Informationen:


Adresse:

Neue Residenz

Mozartplatz 1,
A - 5010 Salzburg



Telefon: +43-662-62 08 08-700
Fax: +43-662-62 08 08-720


Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 09.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag Abendführung um 18 Uhr (nur Eintrittspreis)

E-Mail: office@salzburgmuseum.at

Internet: www.salzburgmuseum.at/neueresidenz.html


Quellenangabe:


Die Informationen zur Geschichte der Dreifaltigkeitskirche in Salzburg am Makartplatz basieren auf dem Artikel Dreifaltigkeitskirche (Salzburg) (Stand 19.02.2007) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [34 KB] für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.


Fotos aus Österreich - Salzburg

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