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Friedhof der Erzabtei St. Peter

Salzburg - Friedhof St. Peter

...im Hintergrund die Katakomben...





Überblick

Salzburg - Friedhof St. Peter

Friedhof der Erzabtei St. Peter - Grab der Familie Hagenauer



Der Friedhof von St. Peter gehört zu den schönsten Friedhöfen der Welt. Auf diesem Gottesacker, der vielleicht schon seit der Spätantike belegt wird, haben die Mönche des Klosters und viele Salzburger Familien ihre letzte Ruhestätte. Dort ruhen Musiker wie Michael Haydn und seine Frau Magdalena, Nannerl Mozart, Heinrich Ignaz Franz Biber, Santino Solari, Wolfgang Hagenauer u.a.. Sehenswert sind die Katakomben, die in der Mönchsbergwand versteckt sind. Der Eingang befindet sich im Friedhof und ist täglich (außer Montags - Eintritt 1.00 €) von 10.30 bis 16.00 Uhr geöffnet. Salzburgs berühmtester Dichter Georg Trakl sagte vom Friedhof St. Peter: "Der Himmel lächelt ruhig über diesem mystischen Garten".

Lage

Salzburg - Friedhof St. Peter

Eingang an der Stiftsmühle


Neben der Stiftskirche liegt der Friedhof der Abtei St. Peter zu Salzburg. Er ist neben dem Friedhof des Stiftes Nonnberg die älteste christliche Begräbnisstätte Salzburgs. Der Friedhof grenzt direkt an die Felsen des Mönchsberges und wird auf der gegenüberliegenden Seite von den Gebäuden der Abtei und der Stiftskirche eingeschlossen. Er besitzt drei Zugänge: einer liegt zwischen dem Peterskeller und der Stiftskirche, ein weiterer am Kapitelplatz und der dritte Zugang erfolgt gegenüber der Stiftsbäckerei, wo auch die Stiftsmühle zu finden ist. Die Lage am Fuße des Felsens des Festungsberges gibt dem Friedhof ein besonderes Flair.


Katakomben

Salzburg - Friedhof St. Peter

Katakomben


Der Friedhof der Erzabtei St. Peter ist wahrscheinlich genauso alt wie das Kloster selbst. Die ältesten heute sichtbaren Spuren sind die Katakomben in der Felswand über dem Friedhof. In den natürlichen Felshöhlen wurden anfänglich Tote bestattet. Später siedelten sich fromme Mönche an, die in den Höhlen lebten und ein einsames, karges Leben fristeten. Die Zugänge waren in den Fels gehauene Stufen. Es handelt sich hier um zwei Höhlen unterschiedlicher Größe, die später dann auch vergrößert worden sind. In den Höhlen befinden sich zwei Kapellen- die erste heißt Gertraudenkapelle und die zweite wird Maximuskapelle genannt. Auch heute noch wird hier das Messopfer gefeiert.


Kommunegruft

Salzburg - Friedhof St. Peter

Grabstätten von Nannerl Mozart und Michael Haydn


Der Aufstieg beginnt in der sogenannten Kommunegruft, die im Jahre 1659 hier angelegt wurde. Diese Gruft wurde als eine Art "Zwischenlager" genutzt, wenn der Platz auf dem Friedhof knapp wurde. Hier ruhen die Gebeine von Johann Michael Haydn, dem einstigen Salzburger Hof- und Domorganisten und Freund von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Komponist Michael Haydn war der jüngere Bruder von Joseph Haydn. Von 1781 bis zu seinem Tod 1806 lebte er in Salzburg. Weiterhin ist die Schwester von Mozart, das Nannerl, hier bestattet worden.


Kapellen

Salzburg - Friedhof St. Peter

Margarethenkapelle


Auf dem Friedhof der Erzabtei St. Peter befinden sich noch drei weitere Kapellen (...eigentlich vier, wenn man die Mariazellerkapelle hinzu rechnet, deren Zugang nur vom Friedhof möglich ist). Es ist zum einen die Kreuzkapelle, ein romanischer Bau, der im späteren Verlauf als Mausoleum eingerichtet wurde. Im Inneren soll es eine Grotte geben, die als Gebetshöhle des heiligen Rupert (Gründer von St. Peter) angenommen wird. Hinter dem Chor der Kreuzkapelle befindet sich die Ägydiuskapelle, einer ursprünglich ummauerten Felshöhlenkapelle. Die 1950 freigelegten Reste der dort erhaltenen Wandmalerei werden auf 1425/30 datiert. Errichtet wurde die Ägydiuskapelle 1172.




Österreich - Salzburg

Friedhof St. Peter


Die dritte Kapelle ist die Margarethenkapelle, die sich etwa in der Mitte des St. Peter Friedhof befindet. Die Grundmauern dieser Kapelle sollen bis in die vorromanische Zeit zurückgehen. In der Folgezeit wurde sie mehrfach erneuert und umgebaut. Die Madonna der Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert. An der äußeren Kirchenwand sind die Grabplatten vieler Äbte und Adeliger eingelassen. Weiterhin interessant auf dem Friedhof sind die Gruftarkaden. Die Grüfte IV-VII wurden um 1625, die Grüfte IX-XXIV 1615-1626 und die Grüfte XXV-LIV 1626-1630 erbaut. Diese Arkaden gestaltete großteils der Maurermeister Christoph Gottsreiter. Die Epitaphien und schmiedeeisernen Abschlussgitter stammen dabei aus der Zeit zwischen dem 17. und dem 20. Jahrhundert.


Erzabtei St. Peter in Salzburg

Salzburg - Erzabtei St. Peter

Innenhof mit Blick auf die Sonnenuhr


Eines der ältesten heute noch aktiven Klöster im deutschen Sprachraum ist das Benediktinerstift St. Peter in Salzburg. Die Gründung erfolgte durch den heiligen Rupert um etwa 696, der hier eine Mission in den Südostalpen gründete. In jüngster Zeit aufgefundene Mauerreste unter dem Altar der heutigen Stiftskirche aus dem fünften Jahrhundert deuten darauf hin, dass schon zu Zeiten des heiligen Severin....

Weitere Informationen zur Erzabtei St. Peter in Salzburg finden Sie hier....!



Fotos aus Österreich - Salzburg

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